Johnny

Von „Hüja“ bis „Stopp“

Die 9-jährige Jolien lernt reiten

Mittlerweile sitzt Jolien aufrecht auf dem Rücken der erfahrenen Pferdedame Marina und reitet entspannt, ohne dass sie geführt werden muss. Die Neunjährige ist richtig stolz. Sie freut sich riesig über diesen Erfolg, denn sie hat erst vor kurzen mit den Reitstunden angefangen und hätte nicht gedacht, dass sie so schnell lernen würde. Sie ist zwar schon immer eine große Pferdeliebhaberin gewesen, aber so richtig Kontakt hatte sie bis dahin nicht gehabt zu den großen Tieren…

Als es also zu ihrer ersten Reitstunde geht, ist sie ziemlich aufgeregt und weiß nicht so recht, was sie erwartet. Daher wird sie ganz behutsam an den Umgang mit den sanften Tieren herangeführt. Zunächst führt sie die Pferde vom Platz, putzt sie liebevoll, streichelt sie und sattelt sie schließlich dann mit etwas Hilfe. Dem ersten Reitversuch steht also nichts mehr im Wege. Ein bisschen zögert Jolien noch, doch ihre Reitlehrerin erklärt ihr, dass sie bloß „Hüja“ sagen müsse, damit das Pferd losgeht und sobald sie „Stopp“ sage, bliebe das Pferd direkt stehen. Das stimmt Jolien zuversichtig und sie probiert es direkt auf dem Rücken des jungen Pferdes Carlos aus. Und tatsächlich: Er hört sofort auf das kleine Mädchen, geht los und stoppt, sobald sie ihm das richtige Kommando gibt.

Jolien fasst Mut, wie sie überhaupt von Stunde zu Stunde immer mutiger wird. Bald schon traut sie sich rückwärts auf dem Pferd zu sitzen oder bunte Ringe während des Reitens an Stangen zu hängen, die in der Reithalle verteilt sind, bis sie schließlich sogar ganz ohne die Führung der Reitlehrerin reiten kann. In jeder Einheit lernt sie immer mehr dazu und macht große Fortschritte. Vor allem aber genießt sie das Zusammensein mit den Tieren und schnell entwickelt sich eine ganz besondere Verbindung zwischen Jolien und den beiden Pferden Marina und Carlos – für das kleine Mädchen und große Pferdeliebhaberin ein unbeschreibliches Gefühl.

Wunschträume