Johnny

Der Kälte getrotzt

Katja (17) trifft den Meister der Extremtemperaturen Wim Hof

Barfuß, nur mit Mütze und Laufshorts bekleidet, bei Minusgraden einen Marathon laufen, unter arktischem Eis tauchen, fast zwei Stunden im Eisbad sitzen – schon bei der Vorstellung daran läuft es Einem eiskalt den Rücken runter. Doch genau das und noch einiges mehr hat der Niederländer Wim Hof bereits gemacht und hält damit so einige Einträge im Guinessbuch der Rekorde. Dass so etwas überhaupt möglich ist, liegt an einer Methode, die er entwickelt hat und die nach ihm benannt ist. Mit dieser Methode lassen sich nicht nur extreme Temperaturen aushalten, sie kann auch das Immunsystem stärken. Die 17-jährige Katja ist fasziniert davon und möchte den Iceman, wie er sich selber bezeichnet, persönlich kennenlernen und von ihm diese besondere Technik lernen.

Es ist ein kalter Wintertag, als Katja mit ihren Eltern und der Wunschbegleiterin am Haus von Wim Hof ankommt. Es hat sogar etwas geschneit, die Temperaturen bewegen sich um den Gefrierpunkt – ein idealer Tag, um mit der Wim-Hof-Methode der Kälte zu trotzen. Wim Hof begrüßt seine Besucher herzlich und bevor es ans Training geht, spielt er einige Lieder auf seiner pinken Gitarre, fragt Katja, warum sie sich ausgerechnet diesen Wunsch gewünscht hat und erklärt, was seine Atemtechnik alles bewirken kann und dass er dabei ist, wissenschaftlich zu belegen, wozu der Körper aus eigener Kraft alles in der Lage ist und wie die Atemtechnik dabei hilft.

Dann kann es aber auch schon losgehen mit den Übungen. Schon die erste Übung hat es in sich: Atmen, Luft anhalten, Liegestützen machen. Es zeigt sich, dass Katja top in Form ist und mit angehaltenem Atem 20 tolle Liegestütze schafft. Auch bei der zweiten Übung geht es darum die Luft anzuhalten, um dadurch den Körper mit Sauerstoff anzureichen. In einer Runde versuchen sie die Luft länger als zwei Minuten anzuhalten und das gelingt, denn sie schaffen sogar ganze drei Minuten. Bis hierher hat Katja alle Übungen hervorragend absolviert, doch nun wird es etwas schwieriger, denn es geht hinaus in die Kälte. Zum Glück nur für einen kurzen Augenblick – vorerst. Die dritte Übung beginnt in der süßen kleinen Fass-Sauna im Garten. Hier heißt es erst einmal sich aufwärmen und die Atemübungen durchführen. Doch lange kann Katja die Wärme der Sauna nicht genießen. Schon geht es wieder nach draußen und direkt in den Pool. Das Wasser im Schwimmbecken hat frostige drei Grad und trotzdem wagt sich Katja hinein. Das Geheimnis: Immer schön weiteratmen mit der Wim-Hof-Technik. Und tatsächlich hält die 17-Jährige es in dem kalten Wasser aus – sogar ganze fünf Minuten lang! Nach dieser großartigen Leistung folgt die abschließende Übung und die ist nicht weniger frostig. In nassen Badesachen und bei kühlen Lufttemperaturen um die 0 Grad geht es wieder hinaus aus dem Pool auf den Rasen, wo leichte Übungen durchgeführt werden. Konzentriert und mit Hilfe der Atemtechnik führt Katja diese weitere fünf Minuten lang durch. Da können ihre Eltern, die warm eingepackt am Rand stehen und zuschauen, nur staunen.

Aber nun wird es wirklich Zeit für etwas Wärme und der Aufenthalt in der kleinen Fass-Sauna ist mehr als willkommen. Hier erzählt Wim von seinem Leben und Katja stellt viele Fragen, erfährt von seinen Rekorden und Abenteuern, wie zum Beispiel seinem Aufstieg auf den Mount Everest – nur in Shorts bekleidet und ganz ohne Atemgerät.

Für Katja geht damit ein wundervoller persönlicher Workshop zu Ende. Natürlich will sie fleißig die gerade erlernte Methode üben und Wim Hof freut sich bereits, von ihr und ihren Fortschritten zu hören.

wünschdirwas bedankt sich ganz herzlich bei Wim Hof für den tollen Empfang und den großartigen Workshop.

Wunschträume