Johnny

„Zosamme sin mir nit allein“

Philipp (15) trifft seine Lieblingsband Cat Ballou

Cat Ballou – manch einer verbindet damit den Westernfilm mit Jane Fonda aus den 60er Jahren? Doch für Philipp und viele weitere Fans steht der Name Cat Ballou für die sympathische Band, die mit ihrem modernen Kölschrock für viel Stimmung sorgt. Der Schüler ist schon lange Fan der Band. Das Besondere an der vierköpfigen Formation: Sie vermitteln das bekannte Kölner Lebens-„Jeföhl“ auf eine authentische und coole Art. Wen wundert es da, dass Philipp fast jeden Song mitsingen kann und die Mitglieder allesamt beim Namen kennt. Für den Cat Ballou-Fan geht ein großer Traum in Erfüllung: Zusammen mit seiner Tante geht es zum Konzert der Band und nicht nur das. Er darf die Musiker auch persönlich kennenlernen.

Vor der Halle angekommen, merkt man Philipp die große Aufregung an. Vor der Konzerthalle warten schon viele Menschen, doch Philipp braucht sich nicht anzustellen. Vorbei an der Menschenmenge geht es direkt durch den Hintereingang und zur Bühne, wo die Band bereits ihren Soundcheck hat. Und Philipp ist mittendrin. Mit seiner Tante steht er in dem großen, noch leeren Konzertsaal und hört zu, wie die Band spielt – ein ganz außergewöhnlicher Moment.

Als der Soundcheck beendet ist, kommen auch schon die beiden Bandmitglieder Oliver Niesen und Dominik Schönenborn zu Philipp und begrüßen ihn ganz herzlich. Gemeinsam geht es in den Backstagebereich. Hier gesellen sich auch die beiden anderen Musiker der Band, Kevin Wittwer und Michael Kraus dazu. Die Band bereitet sich in Ruhe auf den Auftritt vor, nimmt eine kleine Stärkung zu sich und Philipp ist mit dabei. Alles wirkt so surreal, doch die sympathische Offenheit der Musiker lässt die anfängliche Aufgeregtheit des Teenagers verschwinden. Schnell entwickelt sich ein entspanntes Gespräch zwischen ihm und den Musikern.

Es ist, als würden sie sich schon ewig kennen und Philipp kann endlich all seine Fragen loswerden. Und die Bandmitglieder geben gerne auf alles Antwort und plaudern aus dem Nähkästchen. Sie verraten, wie es so ist, auf der Straße erkannt und angesprochen zu werden, dass sie immer noch jedes Mal aufgeregt sind, wenn sie ein Konzert geben, dass das Lampenfieber auch schon mal für Blackouts auf der Bühne sorgt und sie nicht wissen, was sie zwischen den Liedern sagen wollten und noch vieles mehr.

Kurz vor dem Konzert erhalten Philipp und seine Begleiter VIP-Bändchen und dürfen nach oben auf die Galerie in die erste Reihe. Besser geht es nicht. Der freie Blick auf die Bühne ist unbezahlbar.

Das Konzert beginnt und Hits wie „Et jitt kei Wood“, „Hück steiht de Welt still“ und „Immer immer widder“ werden lautstark mitgesungen. Keiner steht still, alle klatschen, tanzen und liegen sich in den Armen. Ein tolles Gemeinschaftsgefühl entsteht, was Philipp sehr beeindruckt. Cat Ballou schaffen es mit links, jeden aus dem Publikum mit einzubinden und zu begeistern. Ab und zu zwinkern und nicken die Jungs nach oben zu Philipp, was bei ihm für ein ganz besonderes Konzerterlebnis sorgt.

Nach der Show nimmt sich die Band noch einmal Zeit für Philipp, was den Jungen besonders freut, denn er hat noch viele weitere Fragen an seine Lieblingsband. So erfährt er zum Beispiel wie es für sie gewesen ist 2 ½ Stunden auf der Bühne zu stehen. Philipp plaudert noch ein wenig mit der Band, hier und da blitzt eine Kamera für weitere Erinnerungsfotos und zum Abschluss unterschreiben alle noch auf seinem Cat Ballou-Shirt. Nach dem Wahnsinnsabend blickt der Jugendliche auf die Autogrammkarten, die er für seine Cousins mitgenommen hat und kann immer noch nicht so recht glauben, was er gerade erlebt hat.

wünschdirwas bedankt sich ganz herzlich bei dem Management und Cat Ballou, die Philipp diesen außergewöhnlichen Abend ermöglicht haben.

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