Johnny

Die „Welt“ zwischen Erde und Weltall

Manuel kommt der ISS ganz nah

Auf den 18-jährigen Manuel wartet ein einmaliges Erlebnis: Er darf bei einer Simulation auf der internationalen Raumstation ISS zuschauen. Dafür geht es für den Raumfahrtbegeisterten zum Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum in Oberpfaffenhofen. Hier befindet sich nämlich das German Space Operations Centrum (GSOC), wo Satellitenprojekte betreut werden und, was für den Tag noch wichtiger ist, sich das Columbus-Kontrollzentrum befindet. Von dort aus werden Aktivitäten auf der ISS betreut – praktisch die direkte Verbindung ins All.

Manuel ist schon sehr gespannt auf seinen Tag im Kontrollzentrum. Schon morgens trifft er mit seiner Familie hier an und trifft Herrn Söllner, der ihn an dem Tag begleiten und ihm alles zeigen wird. Los geht es mit der Besichtigung des 1:1-Modells des an der ISS installierten Forschungsmoduls „Columbus“ und der verschiedenen Kontrollzentren des Moduls. In einem gerade ungenutzten Trainingskontrollraum darf Manuel dann den Platz eines Flight Directors einnehmen. Hier bekommt er erklärt, welche Kontroll- und Steuerungsmöglichkeiten so ein Kontrollzentrum hat, was die Aufgaben sind und wie die Arbeitsabläufe der ISS-Besatzung organisiert sind. Der 18-Jährige darf sich auch den Funkverkehr zwischen der ISS und der Bodenstation anhören und kann so die Abläufe hautnah mitverfolgen. Der Raumfahrt-Fan ist beeindruckt von dieser ihm bisher unbekannten, hochtechnisierten Welt.

Nach einer kleinen Mittagspause folgt dann ein weiterer aufregender Programmpunkt für Manuel: Die Simulation eines realistischen Notfalls auf der ISS. Er nimmt seinen Platz im Kontrollraum neben dem Flight Director ein und sieht zu wie die ISS-Besatzung und die Bodencrew im Ernstfall Notfälle meistern würde: Meteoritenschauer, Druckverlust – die möglichen Notfälle sind realistisch und beeindruckend, doch mit großer Professionalität und perfekter Routine werden sie abgewendet. Manuel kommt aus dem Staunen nicht heraus. Solche Szenarien kennt er sonst nur aus Filmen, doch jetzt kann er miterleben wie sie in der Realität gehandhabt würden.

Mit diesen Eindrücken vom Tag verabschiedet sich Manuel und nimmt den Tipp von Herrn Söllner vielleicht Luft- und Raumfahrttechnik zu studieren gerne mit.

wünschdirwas bedankt sich ganz herzlich bei Gerd Söllner und Petra Kuß für die tolle Unterstützung bei Manuels Wunscherfüllung. 

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