Johnny

Die Welt von oben spüren

Jens (17) fliegt mit dem Hubschrauber

Ein Wunschbericht unserer Ehrenamtlerin Ina Truthe:

Jens und sein Freund Mark warten bereits mit ihrer Erzieherin am Tower auf dem Flugplatz. Alle haben gut hergefunden und sind ganz aufgeregt. Wir stellen uns kurz einander vor, die Begrüßung ist sehr herzlich. Jens und Mark sind beste Kumpels und haben lustige Sprüche drauf, eben wie Jungs in diesem Alter. Das Wetter ist gut und wir warten gemeinsam auf den Hubschrauber. Der lässt sich noch etwas Zeit und die Aufregung steigert sich weiter. Doch die Wartezeit wird uns verkürzt: Von einem Mitarbeiter des Towers werden wir aufgefordert, ruhig die Start- und Landebahn zu betreten. Dort haben die beiden Teenager die Möglichkeit ein Kleinflugzeug zu erfühlen. Als sie die Tragfläche ertasten, sind sie über die Größe sehr erstaunt.

Als nächstes startet direkt vor uns ein Leichtflugzeug. Trotz Abstand ist die Geräuschkulisse groß, aber Jens und Mark haben ihren Spaß daran und können nun den Flug mit dem Hubschrauber noch weniger abwarten. Und endlich ist der Hubschrauber zu hören und die Freude der Beiden nicht mehr zu halten. Die Piloten geben uns ein Zeichen und wir nähern uns dem Flugobjekt. Jens und Mark sitzen hinten nebeneinander. Ihre Erzieherin sitzt vorne, denn sie möchte Fotos von oben machen und ist genauso aufgeregt wie die beiden Jungs – es ist auch ihr erster Flug mit einem Hubschrauber. Alle erhalten Kopfhörer und Mikros, damit sie miteinander kommunizieren können. Jens und Mark können ihre Freude kaum noch verbergen und rutschen aufgeregt auf ihren Sitzen hin und her. Nachdem die Türen geschlossen sind, geht’s los. Der Propeller steigert seine Geschwindigkeit und kurz darauf hebt der Hubschrauber ab und sie fliegen los.

Ein 30-minütiger Flug liegt vor den beiden Freunden. Es geht auf und ab, nach rechts und nach links. Und die Jungen genießen das einmalige Fluggefühl. Nachdem der Hubschrauber wieder gelandet ist und alle festen Boden unter den Füßen haben, muss der Hubschrauber betankt werden. Jens ist sehr neugierig und hat die Möglichkeit den Tankvorgang ganz genau zu verfolgen und den Tankschlauch und die Anlage zu ertasten. Anschließend setzt er sich noch einmal vorne in das Cockpit, um die ganze Technik zu erfühlen und seine Begeisterung steht ihm ins Gesicht geschrieben.

Bei einer Limonade im ansässigen Restaurant kommen wir anschließend nochmal ins Gespräch und ich frage, was Jens und Mark am meisten während des Fluges gefallen habe. Für Jens ist es toll gewesen den Wind zu spüren, denn der Pilot hat während des Fluges für einen Moment das Fenster geöffnet. Sein Freund Mark fand es toll, wenn der Hubschrauber gestiegen und gesunken ist. Dabei habe er genau spüren können ob es auf- oder abwärts ging.

Und einer der schönsten Momente an der Wunscherfüllung ist für mich, als die beiden Jungs gleichzeitig sagen: „Jetzt haben wir die Welt von oben gesehen!“ und ihre Erzieherin sie mit einem Schmunzeln verbessert: „Gespürt habt ihr sie, gespürt habt ihr sie, Jungs.“

Wunschträume

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