Johnny

Gemeinsam Kinder glücklich machen

Begeisterte Mitarbeiter, zufriedene Kunden und das schöne Gefühl, Kinder und Jugendliche glücklich zu machen: Sponsor Akzo Nobel setzt seine Kooperation zu Gunsten von wünschdirwas fort

– Ein Gespräch mit den Produktmanagerinnen Daniela Schröder und Nina Wolf –

Als kleines Mädchen hatte Nina Wolf (rechts) einen ganz besonderen Traum: Sie wollte bei der NASA arbeiten und Astronautin werden. Daniela Schröder (links) wünschte sich in Kindertagen etwas Bodenständigeres: Einmal ins Disneyland fahren. Heute arbeiten beide als Produktmanagerinnen beim weltgrößten Farbenhersteller Akzo Nobel in Köln und kümmern sich unter anderem um die Vermarktung von Traditionsmarken wie „Xyladecor“ und „Hammerite“.

Doch nicht nur Heim- und Handwerkerherzen lassen die Produkte des weltweit tätigen Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden höher schlagen: Eine große Promotionaktion in deutschen Baumärkten wurde in diesem Jahr zu Gunsten von wünschdirwas ins Leben gerufen und soll in 2012 wiederholt werden. Von jeder verkauften Dose ausgewählter Produkte wurde ein Teilbetrag für die Kinder von wünschdirwas gespendet und ließ etliche wunderschöne Herzenswünsche wahr werden.

Wie es dazu kam und welche Reaktionen das über 22-jährige Engagement der vielen Helfer und Unterstützer von wünschdirwas e.V. bei Akzo Nobel hervorrief, lesen Sie im nachfolgenden Interview mit den beiden.

wünschdirwas (wdw): Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass ein globaler Konzern wie Akzo Nobel einen gemeinnützigen Verein in der Größenordnung von wünschdirwas fördert. Wie kam es zu der wunderbaren Auswahl?

Daniela Schröder: Soziales Engagement gehört zur Unternehmenskultur von Akzo Nobel. Die Mitarbeiter werden in ihrem freiwilligen Engagement vielschichtig gefördert. Neben internationalen Hilfsprojekten ist es allen Beteiligten aber auch ganz besonders wichtig, in Deutschland ein klares Zeichen für die Solidarität mit ihren Mitmenschen und Nachbarn zu zeigen, vor allem für diejenigen, die in einer schwierigen Lebenslage sind. Als wir von der Arbeit von wünschdirwas und diesem tollen Engagement gehört haben, war für uns klar: Diese Arbeit möchten wir unterstützen.

Nina Wolf: wünschdirwas leistet so viel Gutes! Davon durften wir uns auch bei unseren Besuchen selbst überzeugen: Die herzliche und offene Art aller Mitarbeiter und Helfer von wünschdirwas, die wir bisher schon kennen gelernt haben, schafft Vertrauen und zeigt, dass wir mit den Spenden etwas bewegen können. Lassen Sie es mich so sagen: Wir haben uns viele Organisationen angeschaut und unser Herz ist bei wünschdirwas gelandet.

wdw: Ja, das spürt man und wir sind sehr stolz darauf. Schließlich haben Sie ja auch Vorgesetzte und Kollegen davon überzeugt, Herzenswünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Ganz herzlichen Dank dafür. War es viel Überzeugungsarbeit, die Sie leisten mussten?

Daniela Schröder: Nein – im Gegenteil. Als wir den Verein wünschdirwas und seine Arbeit vorgestellt haben, herrschte sofort Einvernehmen darüber, dass dieses bundesweite Engagement richtig und wichtig ist. Es könnte auch der „Nachbar“ sein, dem man hilft, und schließlich könnte einen selbst das Schicksal auch einmal hart treffen.

Nina Wolf: Als wir unsere Promotionaktion zu Gunsten von wünschdirwas präsentiert haben, spürte man die emotionale Stimmung, wie sie in anderen Meetings nicht üblich ist. Einer unserer langjährigen Key Account Manager stimmte uns spontan zu und brachte es kurz und bündig auf den Punkt: "Das ist eine vernünftige Aktion!" Und das sagt doch alles.

wdw: War denn die Reaktion der Kunden auch positiv? Bislang hatten Sie entsprechende Promotionaktionen mit Gewinnspielen für den Endverbraucher verbunden. Das heißt, jeder, der ein Produkt aus der Aktionsserie gekauft hat, konnte mit etwas Glück attraktive Preise gewinnen. Und jetzt hat er dazu beigetragen, schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen Herzenswünsche zu erfüllen.

Daniela Schröder: Die Baumarktleiter und -mitarbeiter, die unsere Produkte vertreiben, haben uns durchweg positive Rückmeldungen gegeben. Das Bewusstsein, anderen zu helfen und Uneigennütziges zu tun, ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Das sieht man ja auch an der Vielzahl von Menschen, die sich in Deutschland ehrenamtlich engagieren.

Nina Wolf: Das empfinde ich ebenso: Die Bereitschaft zu geben, ist groß. Und die Resonanz auf unsere Promotionaktion zu Gunsten von wünschdirwas hat gezeigt, dass wir alles richtig gemacht haben. Keine Diskussionen, statt dessen Zustimmung von allen Seiten.

wdw: Verraten Sie uns zum Schluss noch, ob Sie bei den vielen Herzenswünschen, die wir mit der großzügigen Spende von Akzo Nobel und seiner Mitarbeiter erfüllen konnten, einen ganz persönlichen Favoriten haben?

Nina Wolf: Wir haben alle Wunschberichte förmlich verschlungen. Auch das macht die Arbeit von wünschdirwas aus, dass man sozusagen schwarz auf weiß an dem Glück der Kinder und Jugendlichen teilhaben darf. Aber doch: Ein Bericht hat mich besonders berührt: Der Besuch von Miriam bei Springreiterin Janne Friederike Meyer. Ich bin selbst viel geritten und kann genau nachvollziehen, wie glücklich Miriam an ihrem großen Wunschtag gewesen ist.

Daniela Schröder (lacht): Ach, alle Herzenswünsche sind wunderschön! Aber ganz besonders angetan hat es mir der Bericht über die kleine Charlotte, die in der Astrid Lindgren Welt einen glücklichen Tag verleben konnte und die nordisch gelb gestrichene Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf besichtigen durfte: Diese freundliche und alles Positive unterstreichende Farbe könnte der neue Trend im Holzschutz werden!

wdw: Dann viel Freude an der Umsetzung, Ihnen beiden, allen Beteiligten von Akzo Nobel und natürlich Ihren Kunden ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung und die angekündigte Aktion in 2012! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und die guten und motivierenden Gespräche!