Johnny


Eine Seefahrt die ist lustig...

Laut brüllt der Kapitän: „Leinen los und Segel setzen“ und schon ziehen Mia und ihr Freund Mattes kräftig an den Seilen. Sanft wogen die Wellen gegen den Bug der „Tenacious“, (das ist Englisch und heißt „zäh“), als das prächtige Schiff erst noch langsam aus dem Hafen läuft. Nach und nach ziehen die Freunde und einige andere Kinder und Jugendliche die Segel hoch. Dort füllen sie sich mit Wind und das große Segelschiff wird immer schneller. Die Sonne kitzelt Mia auf der Nasenspitze und die Luft schmeckt salzig. „Puh, geschafft!“, Mattes wischt sich mit dem Handrücken über seine glänzende Stirn, als endlich alle Segel oben und fest gemacht sind. Sein großer Bruder Moritz hingegen klettert mit einigen anderen wieder aus den Rahen (den oberen Querstangen am Mast, die die Segel halten) herab. „Prima gemacht!“, lobt der Steuermann. „Ich freue mich, die nächsten fünf Tage eine so engagierte Crew zu haben“ und er startet eine Laola-Welle. Alle jubeln mit und freuen sich, die Überfahrt nach London zu den Paralympischen Spielen auf einem riesigen Segelschiff miterleben zu dürfen. Die Gruppe ist bunt gemischt: Einige sind schon älter, andere noch relativ klein, aber in Begleitung älterer Freunde oder Geschwister, einige sind behindert, andere nicht. Insgesamt ein sehr fröhlicher und sympathischer Haufen, findet Mattes. Unsere Freunde freuen sich auf ein echtes Abenteuer, da jeder Jugendliche und jedes Kind an Bord der Tenacious eigene Aufgaben als Teil der Segelcrew bekommen hat. Und so lösen sich einige der Jugendlichen aus der Gruppe.  Wie auch ein wunderhübsches Mädchen, dessen lange schwarze Locken vom Wind zerzaust werden. Sie bemerkt, wie Mia und Mattes sie beobachten und lächelt ihnen zu. „Komm, wir gehen mal rüber“,  winkt Mattes Mia zu. „Ja“, nickt Mia zwar noch etwas schüchtern zurück,  läuft aber schließlich hinter Mattes her. 

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