Johnny

Eine Ladung bunter Geschenke sorgt für strahlende Gesichter

Der Klinikalltag ist besonders für die Kleinen oft trist und zieht sich wie Kaugummi in die Länge. Das hat sich auch der Verein wünschdirwas e.V. gedacht und ist in die Rolle des Weihnachtsmannes geschlüpft. „Wir wären nie auf die Idee gekommen, dass uns wünschdirwas all die genannten Träume so schnell und unbürokratisch erfüllen würde“, freut sich Dipl.-Sozialpädagogin Claudia Mutzenbach, Leiterin des psychosozialen Dienstes der Pädiatrische Onkologie und Hämatologie. Doch dank einer großzügigen Spende von wünschdirwas konnten die mittels einer Liste gesammelten Wünsche von verschiedenen Stationen komplett erfüllt werden. 


Diesmal stehen also nicht die Krankheiten der Kinder im Mittelpunkt, sondern ihre Wünsche. Bilder malen und sich mit bunten Farben kreativ austoben steht dabei ganz hoch im Kurs. „Unsere Kunsttherapeutin Karen Harmsen hat schon länger Bedarf an einem neuen AirBrush Gerät. Sie arbeitet mit den Kindern und Jugendlichen zusammen, um deren Ängste und Hoffnungen kreativ zu verarbeiten und ihnen Ausdruck zu verleihen“, gibt Claudia Mutzenbach an. Umso mehr freut es wünschdirwas, dass nun die Kleinen ihre Sorgen ein wenig beiseiteschieben und sie gegen farbenfrohe Bilder eintauschen können.

Legospielzeug, CD-Player, H&M-Gutscheine oder eine tragbare Musikanlage: Neben dem Airbrush-Gerät konnten noch viele weitere Träume der jungen Patienten erfüllt werden – was sich an dem vollen Geschenktisch zeigt. Die Uniklinik freut sich: „Dank wünschdirwas hat jetzt jedes Zimmer einen CD-Player, so dass unsere Kinder und Jugendlichen alle die Chance haben, einfach im Bett liegen zu bleiben und dort Musik oder Hörspiele zu genießen“. In Zukunft tönt aus jedem Zimmer fröhliche Musik, witzige Legofiguren springen über die Betten und sogar der Nikolaus kann an Weihnachten mitsamt der neuen, tragbaren Musikanlage und dem Mikrofon seine Geschichten zum Besten geben. Damit wurden „leuchtende Kinderaugen“ ausgelöst, die sich nun „mit Hilfe von kreativen und musikalischen Angeboten ablenken lassen können“, so Claudia Mutzenbach in einem Dankesbrief.

Auf dem ersten Foto: (li.) Kunsttherapeutin Karen Harmsen mit Patientin
Auf dem zweiten Foto: Mitarbeiter der Klinik

 

 

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